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Grundsätzlich sind es drei Möglichkeiten, sich in den Staaten fortzubewegen. Per pedes und mit dem Rad vergessen wir jetzt mal. Die schnellste Art ist zu fliegen. Andererseits wollen Sie vielleicht nicht von Stadt zu Stadt jetten, sondern mit dem Auto oder dem Wohnmobil die Gegend erkunden. Sind Sie ein Camping-Freak, dann bleibt vielleicht nur das Wohnmobil. Es ist jedoch nicht jedermanns Sache Gebrauchtwasser und Toilette regelmäßig abzudumpen. Auch in großen Städten kann es mit dem Wohnmobil problematisch werden. Spätestens bei der Parkplatzsuche könnte es kompliziert sein. Wir reisen seit Jahrzehnten mit Auto und übernachten im Hotel. Ob Wohnmobil oder Auto, bei der Anmietung von Fahrzeugen sollten Sie auf einiges achten.

Aus meiner Erfahrung mit der Anmietung von Autos:

  1. In Deutschland buchen ist in der Regel billiger.
  2. Nehmen Sie das größte Auto, das Sie sich leisten können bzw. wollen. Denken Sie aber dabei auch an den Benzinverbrauch.
  3. Buchen Sie einen Tarif mit unbegrenzten Meilen, Sie fahren mehr, als Sie planen, wetten!
  4. Leisten Sie sich einen umfassenden Versicherungsschutz und denken Sie dabei auch daran, dass ihr Unfallgegner unterversichert sein könnte. Eine Vollkasko ohne Selbstbehalt mag die teuerste Variante sein; sie garantiert jedoch eine sorgenfreie Fahrt.
  5. Prüfen und reagieren Sie darauf, ob Teile des Fahrzeugs von der Versicherung ausgeschlossen sind (z.B. Unterboden, Glas, ...).
  6. Fahren auf ungeteerten Pisten ist verboten und damit nicht versichert!
  7. Vergessen Sie nicht, ggf. für einen zweiten Fahrer zu buchen bzw. einen Tarif zu nehmen, der den zweiten Fahrer einschließt.
  8. Prüfen Sie vor Abfahrt unbedingt, ob alle Fahrer auf dem Mietschein eingetragen sind, denn nicht eingetragene Fahrer sind nicht versichert.
  9. Lassen Sie sich in der Autovermietung zu nichts mehr überreden. Falls Ihre Wagenklasse nicht verfügbar ist, bekommen Sie automatisch und ohne Mehrkosten die nächst größere Kategorie.
  10. Bei SUV bitte darauf achten, dass es sich wirklich um einen 4WD /AWD, also einen Allrad, handelt. Inzwischen ist es gang und gäbe, dass Fahrzeuge in einem SUV-Kleid daherkommen, jedoch nur über einen Zweiradantrieb verfügen.
  11. Prüfen Sie vor Abfahrt die Reifen auf Profiltiefe und Schäden. Sie haben einige Meilen vor sich und gute Reifen sind eine der Grundvoraussetzungen für eine sorgenfreie Fahrt. Insbesondere auch deshalb, da die US-amerikanische Straßeninfrastruktur nicht sehr gut gepflegt ist.
  12. Grundsätzlich bin ich nicht der Typ, der das "Kleingedruckte" intensiv studiert. Gleichwohl lohnt sich der Blick, zumindest auf die die wesentlichen Mietbedingungen. Dazu ein kleines Beispiel: Die Firma Sixt hat eine Reichweitenbegrenzung eingeführt (Stand 2017), die ggfs. die Mietwagenrechnung sehr in die Höhe treiben kann:

Anmietinformationen der Firma Sixt in den USA

Die Vermieter arbeiten bei der Buchung und auf der anschließenden Bestätigung bzw. bei den Angaben auf dem Voucher mit vielen Abkürungen, deren Bedeutung nachfolgend erklärt wird:

Abkürzung     Bedeutung
VDI Vehicle Damage Insurance = Vollkaskoversicherung, z.T. mit Selbstbeteiligung
AAD Additional Authorized Driver = In den Mietvertrag eingetragener, zusätzlicher Fahrer
AAO Additional Authorized Operator = In den Mietvertrag eingetragener, zusätzlicher Fahrer
AC Air Condition = Klimaanlage
ALI Additional Liability Supplement = Haftpflichtzusatzversicherung. Sie erhöht die Haftpflichtdeckungssumme für Personen- und Sachschäden.
AP Airport = Flughafenstation des Vermieters
APP Accident Protection Package = Reduzierung der Selbstbeteiligung bei Schäden am Mietwagen
ASC Airport Service Charge = Flughafenbereitstellungsgebühr
BOND Deposit =Kaution
CDI Collision Damage Insurance = Haftungsbeschränkung oder -befreiung für Schäden am Mietwagen. Diese Versicherung ist vergleichbar mit der Vollkaskoversicherung. Es gibt sie mit und ohne Selbstbeteiligung.
CDW Collision Damage Waiver = Haftungsbeschränkung bzw. -befreiung für Schäden am Mietwagen. Sie ist vergleichbar mit der Vollkaskoversicherung. Es gibt sie mit und ohne Selbstbeteiligung.
Check-in = Rückgabe des Mietwagens an der Vermietstation
Check-out = Anmietung des Mietwagens und Verlassen der Mietstation
CST Child Seat = Kindersitz
D & C Delivery & Collection = Zustellung/Abholung des Mietwagens in der Regel zum oder vom Hotel
D/O Drop-off = Abgabeort und/oder Abgabezeit
DR Doors = Mit Ziffern versehene Anzahl der Türen des Mietwagens - manchmal wird die Heckklappe mitgezählt.
DT Downtown = Innenstadtstation des Autovermieters
EP Extended Protection =Haftpflichtzusatzversicherung. Sie deckt Schäden ab, die durch einen nicht haftpflichtversicherten oder unterversicherten Gegner verursacht werden.
ERF Excess Reduction Fee = Gebühr zur Reduzierung der Selbstbeteiligung bei Schäden am Mietwagen
ESP Emergency Sickness Plan = Reisekrankenversicherung
FPO Fuel Purchase Option = Kauf der ersten Tankfüllung
GPS Global Position System = Auf Satellitenortung basierendes Navigationssystem
GST Goods & Services Tax =Verkaufssteuer, vergleichbar mit der Umsatzsteuer
IC Intercity Fee = Rückführungsgebühren bei Einwegmieten
LDW Loss & Damage Waiver = Haftungsbeschränkung bzw. -befreiung für Schäden am Mietwagen. Sie schließt auch den Totalverlust des Mietwagens im Fall von Feuer und Diebstahl ein.
LI Liability Insurance = Haftpflichtzusatzversicherung. Sie erhöht die Deckungssumme für Personen- und Sachschäden.
LIS Liability Insurance Supplement = Haftpflichtzusatzversicherung. Sie erhöht die Deckungssumme für Personen- und Sachschäden.
LLI Lost Liability Insurance = Haftpflichtzusatzversicherung. Sie erhöht die Deckungssumme für Personen- und Sachschäden.
MPG Miles Per Gallon = Amerikanische Verbrauchskennzahl. Sie drückt die Reichweite eines Fahrzeuges mit einer Gallone Treibstoff aus.
NWR Non-waivable responsibility = Nicht ausschließbare Selbstbeteiligung
OW One-way charges = Rückführungsgebühren bei Einwegmieten
PAE Personal Accident & Effects = Insassenunfall- und Reisegepäckversicherung
PAER Premium Accident Excess Reduction = Herabsetzung der Selbstbeteiligung bei Schäden am Mietwagen
PAI Personal Accident Insurance = Insassenunfallversicherung
PEC Personal Effects Coverage = Reisegepäckversicherung
PersPro = Personen- und Reisegepäck-Versicherung. Sie deckt Schäden ab, die durch einen nicht haftpflichtversicherten oder unterversicherten Gegener verursacht werden.
PPD Prepaid = vorausbezahlt
PST Provincial Sales Tax = Verkaufssteuer ähnlich einer Umsatzsteuer
PU Pick-up = Anmietort und/oder Anmietzeit
PVRT Passenger Vehicle Rental Tax = Steuer auf Anmietung
RAC Rent-A-Car = Mietwagenfirma
RC Radio/Cassette = Eingebautes Radio-/Kassettengerät
RR Roof Rack = Dachgepäckträger
RRS Railstation = Bahnhofsstation
SAER Standard Accident Excess Reduction = Herabsetzung der Selbstbeteiligung bei Schäden am Mietwagen
SB = Selbstbeteiligung
SCDW Super Collision Damage Waiver = Haftungsbeschränkung bzw. -befreiung für Schäden am Mietwagen. Sie ist vergleichbar mit der Vollkaskoversicherung. Es gibt sie mit und ohne Selbstbeteiligung.
SLI Supplementary Liability Insurance = Haftpflichtzusatzversicherung. Sie erhöht die Deckungssumme für Personen- und Sachschäden.
STW Station Wagon = Kombi-Fahrzeug mit Heckklappe
T = Mit Ziffer versehen Anzahl der Türen eines Mietwagens. Manchmal wird die Heckklappe mitgezählt.
TDD Telephone Device for the Deaf = Spezielle Fernsprecheinrichtung für Schwerhörige
TFFC Tax for Fuel Conservation = Umweltsteuer
TP Theft Protection = Diebstahlschutz
UM Unlimited Mileage = Unbegrenzte Freimeilen
UMP Uninsured Motorist Protection = Haftpflichtzusatzversicherung. Sie deckt Schäden ab, die durch einen nicht haftpflichtversicherten oder unterversicherten Gegner verursacht werden.
VAT Value Added Tax = Umsatz-/Mehrwertsteuer

« Wo Straßen enden, beginnt Dein Weg! »
« Where the road ends, your hiking trail begins! »

Monika Zehrer | Fritz Zehrer