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+++ Hike: Coyote Gulch: Über Redwell bis zum Jacob Hamblin Arch +++

Anfahrt: 4-Wheel-Drive (4WD) notwendig
Schwierigkeitsgrad: mittel, da lang
Zeitaufwand: 10 - 12 Stunden
Länge des Hikes: 14,1 Meilen = 22,69 km
GPS-Koordinaten (WGS84/NAD83)
- Abzweigung Redwell:
- Parkplatz und Trailhead:
- Jacob Hamblin Arch:

37°25'16''N - 111°09'43''W
37°25'48''N - 111°08'41''W
37°25'09''N - 111°02'34''W
Routen und Wegpunkte (.gpx): Download
Beste Zeit zum Fotografieren: nachmittags

Vorbemerkung:
In die Coyote Gulch gibt es vier verschiedene Ein- bzw. Ausstiegspunkte:
- Crack in the Wall
- Jacob Hamblin Arch
- Redwell
- Hurricane Wash

Ich bin bisher nur über den Crack in the Wall und Redwell ein- bzw. ausgestiegen. Den Ein- bzw. Ausstieg nahe des Jacob Hamblin Arch habe ich von oben und von unten gesehen bzw. er ist von Steffen Synnatschke (www.synnatschke.de) beschrieben. Diese Variante ist schwierig und nicht für normale Wanderer geeignet!

Lage:
Die Coyote Gulch liegt in der Glen Canyon National Recreation Area, nördlich der Fortymile Ridge in Utah.

Anfahrt:
Von Escalante, Utah, fahren Sie zirka 5 Meilen Richtung Osten (Boulder) und biegen dort in die ungeteerte Hole-in-the-Rock Road (HITRR), Road Nummer 200, ein. Sie fahren die HITRR 30,2 Meilen bis Redwell und biegen hier links ein (GPS-Koordinaten siehe oben). Spätestens ab jetzt sollten Sie einen 4WD haben. Nach weiteren 1,1 Meilen erreichen Sie den Parkplatz und Trailhead (GPS-Koordinaten siehe oben).

Beschreibung:
Sofort am Parkplatz geht es bergab, der Wash entgegen. Schnell haben Sie den Coyote Gulch erreicht, nur noch eine kleine Lehm-Abbruchkante trennt Sie vom hier trockenen, sehr breiten Flussbett, dem Sie nun gen Osten folgen.

Nachdem Sie nach 45 Minuten erstmals den Bach (der nun Wasser führt) überqueren, wird es immer grüner und bald laufen Sie durch einen richtigen Cottonwood-Wald. Die Blätter sind so sattgrün und bilden natürlich einen tollen Kontrast zu den dunkelroten Felswänden, die immer höher werden. Die Bäume spenden zudem Schatten, was im Sommer mehr als angenehm ist.

In dem Maße wie die Felswände gen Himmel wachsen, desto dichter wird das Gestrüpp, - es ist kein schöner Trail, meistens durch tiefen Sand und immer wieder durchs Wasser. Beeindruckend ist es allemal, die Felswände hängen teilweise so über, dass man meint, man steht in einer Konzerthalle oder einem Fußballstadion.

Nach rund 3,5 - 4 Stunden stehen Sie endlich vor dem Jakob Hamblin Arch, ein gewaltiger Durchbruch einer solchen Konzerthalle. Vor Ort waren wir uns einig, dass er die Anstrengung nicht wert war, vor allen Dingen, da der Weg wie beschrieben nicht besonders schön ist. Rückblickend sieht das etwas anders aus, denn die Strapazen hat man ja fast vergessen ;-)

Nachdem Sie den Arch von allen Seiten gesehen haben, könnten Sie sich noch den Ausstieg bei der Toilette (kein Witz) am Jacob Hamblin Arch ansehen und beurteilen, ob Sie sich den zutrauen. Dann nämlich könnten Sie die Wanderung via dem Crack in den Wall zu einem Roundtrip machen, indem Sie eben hier wieder aus der Schlucht aussteigen und so zurück zum Auto wandern.

Der Ostteil der Schlucht ist eindeutig der schönere Teil.

Topographische Karten: TOPO! ©2011 National Geographic


© 1997 - 2012 Fritz Zehrer, Version 16.70

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